Der Vitalpilz Cordyceps Sinensis (Raupenpilz)

Bei der Schulmedizin steht die Bekämpfung der Krankheit im Vordergrnd. Ziel der Vitalpilztherapie jedoch ist es, die Gesundheit wieder herzustellen durch die so genannte Homöostose. Darunter ist das Gleichgewicht sämtlicher Prozesse, welche im Organismus ablaufen, zum Beispiel der Wasser-, Enzym-, Elektrolyt-, Hormon-, Immunzellen- wie auch dem Mineralstoffgleichgewicht. Da Vitalpilze über eine ausgleichende Wirkung verfügen, kann durch sie zum Beispiel der Bluthochdruck auf besagte ausgleichende Wirkung gesenkt und, im Gegensatz, ein zu niedriger Blutdruck ausreichend erhöht werden. Auch auf die Verdauung trifft das gleiche Wirkungsprinzip zu sowie auf die Psyche, das Cholesterin und Allergien, wodurch ein beträchtliches Einsatz- und Wirkungsspektrum dieser Pilze erklärbar wird.
Der Cordyceps hat seinen Ursprung, wo er in einer Höhe bis 5.000 Meter wächst, in Tibet. Der Pilz ist mit bis zu 10.000 US-Dollar pro Kilogramm sehr teuer. Die natürliche Nahrungsgrundlage des Cordyceps sind nicht, wie bei anderen Pilzen, pflanzliche Substrate oder Holz, sondern eine Raupenart. Unter der Erde befällt der Pilz diese Raupen, tötet sie ab, um schließlich seine fingerförmigen Fruchtkörper auszubreiten.
Aufgrund dessen, dass das natürliche Vorkommen die weltweite Nachfrage nicht mehr befriedigen konnte, arbeiten Wissenschaftler an der Kultivierung dieses Raupenpilzes. Mittlerweile kann das Myzel des Raupenpilzes, in welchem sogar die effektiver wirkenden Inhaltsstoffe enthalten sind, kultiviert und zum Extrakt in Kapselform verarbeitet werden.
Da sich ausschließlich das Pilzmyzel zur Kultivierung eignet, ist überwiegend auch der Extrakt dieses Myzels im Handel erhältlich. Neben Spurenelementen und Vitaminen enthält der Raupenpilz hochwertige Aminosäuren und Polysaccharide.
Zahlreiche Studien konnten etliche positive Wirkungen des Pilzes auf den menschlichen Organismus nachweisen. Insbesondere wurde die aus der Traditionellen Chinesischen Medizin bekannte Anwendung als Aphrodisiakum beziehungsweise die förderliche sexuelle Ausdauer in einer Forschungsreihe an der Pekinger Medizinischen Fakultät nachgewiesen.
Der Cordyceps wird auch - aufgrund seiner enormen leistungssteigernden Wirkung - von Sportlern bevorzugt eingenommen. Den Raupenpilz nehmen seit jeher Sportler der chinesischen Olympiamannschaften ein, was eine schnellere Erholung von Trainingsanstrengungen zur Folge hat und vor allem die Leistung bei Wettkämpfen enorm erhöht. Hierbei gehen Wissenschaftler davon aus, dass ein Grund für die Steigerung der Leistungsfähigkeit sowie die Ausdauer der Sportler auf die positive Wirkung des Raupenpilzes auf die Atmungsorgane und das Herz zurückzuführen ist.
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